Mercury-Konto für Ihre US LLC aus Deutschland
Mercury ist das Standardkonto für US-LLCs, die aus dem Ausland geführt werden. Was verlangt wird, woran Anträge scheitern und wie lange es dauert.
6 Min. LesezeitFür Gründer aus Deutschland ist Mercury der übliche nächste Schritt nach der LLC-Gründung. Mercury ist keine Bank im engeren Sinn: die Einlagen liegen bei den US-Partnerbanken Choice Financial Group und Evolve Bank and Trust, beide FDIC-Mitglieder. Das Geld bleibt damit im amerikanischen Bankensystem und außerhalb des automatischen CRS-Austauschs, der europäische Konten erfasst.
Was Sie vor dem Antrag brauchen
Mercury eröffnet keine Konten für ausländische Privatpersonen. Nötig sind die amerikanische Gesellschaft, die EIN, eine US-Geschäftsadresse und ein gültiger Reisepass. Die Reihenfolge ist entscheidend: erst die LLC, dann die EIN, zuletzt der Kontoantrag.
Woran Anträge scheitern
- Unklare Tätigkeitsbeschreibung oder eine Branche, die Mercury als risikoreich einstuft.
- Wohnadresse in Deutschland als Firmensitz, wenn stattdessen eine US-Geschäftsadresse erwartet wird.
- Noch laufende EIN-Beantragung zum Zeitpunkt des Antrags.
- Wohnsitz in einem sanktionierten Land, was Mercury unabhängig von der Gesellschaft ablehnt.
Dauer und Leistungsumfang
Der Antrag dauert etwa zwanzig Minuten, die Antwort kommt meist innerhalb weniger Werktage. Danach haben Sie US-Bankdaten, virtuelle und physische Karten, kostenfreie ACH- und Wire-Überweisungen und die direkte Anbindung an Stripe.
LLC Place gründet die Gesellschaft, holt die EIN ohne SSN, stellt die Geschäftsadresse und bereitet den Kontoantrag vor, und behält danach IRS-Fristen und Annual Report im Blick.
